
Goldankauf ist Vertrauenssache. Zwischen einem fairen und einem schlechten Angebot können schnell mehrere hundert Euro liegen. Diese sieben Punkte helfen bei der Einschätzung.
1. Prüfung vor Ihren Augen
Ihr Schmuck sollte nie in einem Hinterzimmer verschwinden. Wiegen und Prüfen gehören auf den Tisch, an dem Sie sitzen.
2. Geeichte Waage
Fragen Sie nach der Eichung. Eine geeichte Feinwaage zeigt das Gewicht auf ein Hundertstelgramm genau und trägt eine Eichmarke.
3. Transparenter Tageskurs
Ein seriöser Händler nennt den Kurs, mit dem er rechnet, und zeigt die Rechnung. Pauschale „Kilopreise" ohne Bezug zum Kurs sind ein Warnsignal.
4. Getrennte Bewertung nach Legierung
333er und 750er Gold dürfen nicht zusammen gewogen und zum niedrigsten Feingehalt bezahlt werden.
5. Schriftlicher Beleg
Auf dem Ankaufsbeleg stehen Gewicht, Feingehalt und Preis jedes Postens. Ohne Beleg sollten Sie nicht verkaufen.
6. Kein Zeitdruck
„Nur heute gilt dieser Preis" ist ein Verkaufstrick. Sie sollten jedes Angebot in Ruhe prüfen und vergleichen können.
7. Ausweispflicht
Klingt paradox, ist aber ein gutes Zeichen: Seriöse Ankäufer müssen Ihre Identität erfassen. Wer darauf verzichtet, nimmt es auch mit anderem nicht genau.
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